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    Watch My Dying - Fényérzékeny (CD)

    Reini - 3. November 2007 10:32

    War der Split CD Beitrag der Ungarn (zusammen mit den befreundeten SZEG – Review gibt es hier…) noch, wie von mir festgehalten, in etwa in die Richtung "leichter verdaulicher, nicht ganz so extremer, weit eingängigerer Meshuggah“ tendierend, ist die nun vorliegende, "Fényérzékeny“ CD eine ganze Ecke härter, brutaler, teilweise abgefahrener, dann aber auch wieder stimmungsvoller, im Endeffekt auch weit besser und ungemein faszinierend ausgefallen, und wie die Band richtig feststellt hat mit den Songs . "Elsobbségi“ und "9 Kapu“ eine wahnsinnige Komplexität Einzug gehalten.

    Absolut genial der Titeltrack (für den übrigens auch ein Video gedreht wurde – zu bestaunen auf der Bandpage), hier wird massiver Industriestahl geschmiedet, nur um in der nächsten Sekunde in einen akustischen Refrain, der von einer Black Metal Stimme unterlegt wird, zu wechseln, was auch die Chamäleon haftige Verwandlungskunst von Sänger Gábor Veres einmal mehr unterstreicht. Der an sich schon vorhandene exotische Touch wird durch die – zwar nur teilweise verständlichen – in ungarischer Sprache dargebotenen - Lyrics noch untermauert und wenn Veres Angetraute im knapp 5-minütigen "Háttal Álmodó“ nur begleitet von orientalisch beeinflusster Instrumentierung für kollektive Gänsehautstimmung sorgt, ist man definitiv am Ende mit seinem Latein – wie bitte kann man nur so eine Vielzahl an verschiedenen Einflüssen auf einer einzigen CD verarbeiten? Besagtes "Háttal“ irgendwas (die Songtitel ohne Zungenverrenkungen auszusprechen ist wohl keinem Mitteleuropäer möglich…), ist aber der Einzige Song, der die Brachialität und komplette Verschrobenheit außen vor lässt, sonst holzen sich die Ungarn in einer Form durch das Album, welches schon tiefen Respekt und Hochachtung verdient, auch weil der Industrial Charakter immer - zwar schön im Hintergrund aber doch merklich spürbar - hochgehalten wird, man aber auch nicht davor zurückschreckt wie in "Om“ mal eine undurchdringbare Soundcollage einzustreuen.

    Hat man den Schlussakkord von "9 Kapu“ nur halbwegs heil überstanden, liegt dies wohl nur daran, dass die heimischen Wände mittlerweile fest mit Gummimatten ausstaffiert wurden und der geneigte Hörer schon seit Mitte des Albums in eine Zwangsjacke steckt, leicht verdaulich klingt zwar anders, aber die Faszination, die von dieser Band ausgeht, hat was durchaus Irres, wenn nicht sogar krankhaftes, sehr, sehr schön, gefällt ungemein dieser vertonte Psychokrieg!

    Wertung: 4.5 von 5.0
    Autor: reini (29. Mai 2007)

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